Städte - Buchara
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Buchara ist eine der bedeutendsten und ältesten Städten Mittelasiens, die im 1. Jahrhundert gegründet wurde. Die Stadt liegt im unteren Lauf des Flusses Serafschan – eine Oase in der Wüste Kizilkum.
Das Buch des groβen arabischen Reisenden und Wissenschaftlers ibn Batuta (1304 - 1369) „Richle“, so auch die Reiseblätter des italienischen Kaufmanns und Reisenden Marko Polo (1254 - 1324) enthalten die Daten über die Stadt Buchara. Dennoch wird der Name „Buho“ erstmals vom Syuan Zsyan etwa im 630 Jahre erwähnt.
Der Name kam aus dem Sanskrit und bedeutet „Kloster“ (vikhara) – eine Menge Moscheen und Medressen bestimmen Gesicht „des heiligen Buchara“ – Stätte der Pilgerfahrt der Islamanhänger. Im 15. Jahrhundert lebte hier der Scheich Bagouthdin Nakschbandi – der Begründer des Nakschbandi Sufi-Ordens. Seine Lehre bekam die Bedeutung in der ganzen Welt.
Die Groβe Seidenstraβe hat viele Handelsmöglichkeiten zwischen Ost und Okzident geöffnet. Das war der Grund für die weitere Entwicklung der Stadt, die zu einem wichtigen Finanz- und Handelszentrum geworden ist. Buchara stand mit Persien, China, Indien und Ruβland in Verbindung, weil die Stadt an der Kreuzung der wichtigen Handelswege lag.
Im Mittelalter ist Buchara ein Kultur- und Wissenschaftszentrum : berühmte Dichter und Wissenschaftler lebten und wirkten hier – Rudaki, Firdousi, Narschachi, Al-Farabi, Abu Ali ibn Sino (Avicenna) und andere.
Die zahlreichen Kultur- und Architekturdenkmäler Bucharas, etwa 140 erhaltengebliebene Denkmäler bis heute, sind die Zeugen der tausendjährigen Geschichte der Stadt:
- das Mausoleum von Ismail Samani – das Grab der Samaniden-Dynastie – das älteste, wertvollste und in seiner Art auch das schönste in Mittelasien noch erhaltenen Bauwerke (9-10. Jh.);
- die Zitadelle-Ark von Buchara – Residenz von den Herrschern der Stadt Buchara;
- die Moschee und Minarett Kalan (12. Jh.) – Symbol der Stadt;
- Ulugbek-Medresse (15. Jh.) – der Spruch auf dem Portal: „Das Streben nach Wissen ist die Pflicht eines jeden Moslem und einer jeden Moslime“, u.v.a.
In der Umgebung der Stadt Buchara befinden sich die alten sogdischen Ausgrabungen, so wie: Warachscha, Paikend, was nicht nur für die Archäologen, sondern auch für die Gäste der Stadt sehr interessant sind. Hier befinden sich auch die auβerhalb der Stadt liegenden – Residenz vom letzten Emir Bucharas – Sitora und Mochi Chosa, Nekropole Tschor Bakr und das Bagouthdin Nakschbandi-Komplex.








