Städte - Ferganatal
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Ferganatal ist ein merkwürdiger Ort Zentralasiens, wo man Gebirge, Felder, Sand sehen kann. Das Tal ist mit dem Tienschan Gebirge umgeben. Der einzige Ausgang aus dem Tal ist „Bekabatische Pforte“, deren Breite 20 m ist. Das Territorium des Tals ist 77,9 Tausend km2, 300-1000 m hoch über dem Meeresspiegel. Ferganatal besteht aus drei Viloyaten: Ferganer, Andijaner und Namanganer.
Die chinesischen Quellen waren die ersten, wo Ferganatal erstmal erwähnt wurde. Chinesen nannten dieses Gebiet – Staat Dawan. Chinesischer Diplomat Chjan Zyan beschreibt die reiche Landwirtschaft, Agrakultur und handwerkliches Arbeiten des Tals, was die Sesshaftigkeit des Volkes zeigt. Gerade Dawan (Ferganatal) gab einen Stoss zu der Entwicklung der Seidenstrasse.
Hier befinden sich die merkwürdigen Denkmäler: Siedlung Kuwa, wo die buddhistischen Tempel und Budda Statue gefunden worden sind, Kokander Dschuma Moschee, mit schönen Aywanen mit 98 Säulen. Viele Denkmäler sind aus den 18.-19. Jahrhunderten – Höchststand der Entwicklung Kokandkhanats und seiner Hauptstadt.
Die Vielfalt der Denkmäler in Kokand, Andijan und Namangan lockt hierher eine grosse Menge von Gästen aus der ganzen Welt an. Besonders interessant ist der Palast Chudoyar-Khans, der Ende des 19. Jahrhunderts erbaut worden war und als Symbole des ganzen Tals geworden war. Genau Kokand war im 18.-19. Jarhundert, die Hauptstadt des Kokandkhanats – eines der drei Khanaten, auf dem Territorium Usbekistans, nach dem Verfall des Scheibaniden Imperiums.
Margilan, eine der ältesten Städtne Ferganatals, ist heute das Seidespinnenzentrum Usbekistans. Seide, die hier produziert wird, war mit ihrer Farbenpracht und dem Ornament in vielen Ländern weltbekannt, wo die Seidenstrasse durchführte.
Rischtan ist mit seinen Keramikwerkmeister bekannt. Keramik der Rischtaner Schule zeichnet sich durch Dekorreichtum, wo die blaue Farbe dominiert.
Noch andere Stadt – Andijan – Heimatstadt von Babur, einem berühmten Dichter und Feldherren. Er war einer der letzten Vertretern der Timurieden-Dynastie, der Begründer des berühmten Mogolen Imperiums . Von den Denkmälern sind sehr reizend – Medresse Jami, Platz unter dem freien Himmel – Churmanchilik, wo die Maler, Prägungsmeister, Stickenmeister arbeiten.
30 km von Andijan entfernt befindet sich die alte Siedlung Erschi – die Hauptstadt vom alten Staat Dawan, heute ist die Siedlung Mingtepa. Andijaner Gebiet ist mit seinen heiligen Orten bekannt: Teschik-Tasch, Imam-Ota, Tuslik Masar, Ok Gur, die Quelle Schimanbulak. Die Stadt Andijan wurde vor 2000 Jahren gegründet und hat den Höchststand ihrer Blütezeit in der Epoche der Timurieden-Dynastie erreicht.
Viele Jahrhunderte diente Andijan als östliche Pforte zu Ferganatal.
Schachimardan – die Stadt lockt die Naturfreunden an. Durch Territoriumumtausch zwischen Usbekistan und Kirgistan ist Schachimardan seit 1930 der Teil Usbekistans geworden – eigenartiges kleines Inselchen. Die Geschichte Schachimardans ist mit dem Namen Nasrata-Ali verbunden. Er war der vierte Khalif, Schwiegersohn von Muhammad. Es gibt eine Version: während seiner Aufenthalt in Zentralasien hat er auch Schachimardan besucht. Und vielleicht befindet sich eine seiner sieben Begrabungen in dieser Siedlung. Aus dem Persischen „Schachimardan“ heiβt „Herrscher der Menschen“, was auch mit dem Namen Chazrata-Ali verbunden ist.








