Städte - Nurata
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Nurata ist ein administratives Wirtschafts- und Kulturzentrum des bergigen Teils des Navoi Gebiets. Die Stadt Nurata liegt im Vorland der Nurataubergen, die sich 170 km von Dschizak im Osten bis zur Stadt Navoi im Westen an der Grenze mit der Kisil Kum Wüste streichen, die Bergspitze ist Hajatbaschi (2169 m). Nurata ist die Stadt, die an Viehzücht bekannt ist, eine Folklorestadt mit seinen freundlichen und arbeitstüchtigen Leuten.
Hier sind die heiligen Orten erhalten geblieben, die die Pilgerer aus ganz Zentralasien anlocken. Unter den muslimischen Heiligtümern ist besonders interessant die heilige Mineralquelle „Tschaschma“, die sich am Rande der Stadt Nurata befindet. Die Sage der Quelleentstehung lautet: der Schwiegersohn von Propheten Muhammed – Hazrat Ali, um das Volk mit Wasser zu versorgen, schlug mit einem Stock auf den Erdboden, und aus dieser Stelle sprudelte eine Wasserquelle hervor. In der Quelle „Tschaschma“ sind Hunderte von den heiligen Fischen, die die Wasserquelle sauber machen. Es macht viel Spaβ die Fische zu züchtern und sie zu bewundern.
Sie können auch die Mauerruinen von der alten Zitadelle Nuratas sehen. Nicht weit von der Wasserquelle befindet sich alter Basar – einzigartig in seinem orientalischen Kolorit. Besonders interessant ist die Namazgoch Moschee des 10. Jahrhunderts, die 1582 vom Emir Abdullakhan umgebaut wurde, ihr Dach ist mit 25 Kuppeln geschmückt.
Nurata ist ein einziger Ort Usbekistans, wo sog. Kjarise – Brunnen- und Kanalensysteme für die Ausnutzung des Grundwassers erhalten geblieben sind. Durch dieses System fliesst das Wasser im Selbstfluβ heraus.
In der Schlucht – Sarmisch, die 40 km von Nurata entfernt liegt, können Sie die alten Felsenzeichnungen aus der Bronzezeit anschauen, Gesamtzahl ist mehr als 3 Tausend. Vorwiegend sind diese Zeichnungen der verschiedenen Tiere, die im Altertum hier hausten: Oxen, Bergturen, Bergziege – Teke, Archaren, Wildschweine u.a.
Kamelfarmen, die nördlich von Nurata liegen, bieten ein Kamel jedem an, wer das Leben in der Wüste erleben will. In der Kisil Kum Wüste leben meistens die kasachischen Familien. Die kasachischen Yurten sind vorzüglich für Sommerzeit. Obwohl diese Yurten von aussen so grau aussehen, können Sie im Innern farbige Decken und Schmücken sehen. Die Gäste werden ganz freundlich mit dem Kumis – einsauerne Pferdemilch, begrüβt.
Es gibt eine Möglichkeit per Kamel, mit dem Fahrrad oder mit dem Fahrzeug bis zum Aidarkulsee kommen .








