Städte - Schachrisabz
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Schachrisabz ist einzigartiges Denkmal des Städtebaus und der Baukunst Zentralasiens. Die Stadt nimmt eine besondere Stelle unter den anderen historischen Städten Zentralasiens.
Schachrisabz liegt im Gebirgkessel am Fuβe des Serafschan Gebirgen, 658 m hoch. Die Stadt liegt 80 km von der alten sagenhaften Stadt Samarkand entfernt, Hochgebirgspaβ – Tachta-Karatscha verbindet beide Städte.
Geschichte dieser Stadt beginnt mit der Siedlung der alten Landsleuten im 1. Jahrhundert v. Chr. Bei der Ausgrabungen hier in Schachrisabz haben die Archäologen die Spuren des alten Staats gefunden,der im 3 Jahrhundert v.Chr. gegrundet wurde und alte Reiche Sogd und Baktrien verbinden solte.
Nach chinesischen Quellen befand sich an dieser Stelle die Stadt Suse. Der Stadtherrscher stellte als erster die diplomatischen Beziehungen mit China her, und baute die Stadt Ki-schi auf. Seit dem 2. Jahrhundert wurde die Stadt als „Kesch“ genannt.
In verschiedenen Zeiten wurde Schachrisabz vielmals umgebaut und verschoben, so dass die heutige Stadt Schachrisabz etwa 20 km von der alten Siedlung Ki-schi liegt.
Die alte Stadt erlebte die Feldzüge von den persischen Herschern – Dariy und Kir, von Alexander des Grossen und den Horden Dschingiz Khans.
In der Herrschaftszeit von Tamerlan (15. Jh.) war die innere Stadt Kesch von neuen hohen Festungsmauern umgeben. Das war damals ein grosses Zentrum unter dem Namen „Schachrisabz“, was „ grüne Stadt“ bedeutet. Schachrisabz war die Heimatstadt Timurs, aber keine Hauptstadt seines Reiches. Dennoch war die Stadt ein Handels-, Handwerks-, Kultur- und Wissenschaftszentrum.
Schachrisabz gilt als ein Zentrum der Entstehung des eigentümlichen Baustils und der Richtung in der Baukunst zu Recht. Das verbreiete sich auf die anderen mittelalterlichen Städte der Timuridendynastie.
Gerade in dieser Zeit wurden hier die wunderschönen Bauwerke errichtet, die bis heute die ganze Welt faszinieren.
Der prächtige Palast Ak Sarai ist besonders sehenswert. „Ak Sarai“ bedeutet „weiβes/reines Schloβ“. Der Bau des Palastes dauerte mehr als 20 Jahre (1380-1405). Leider, bis heute sind nur 2 Pylone des riesigen Portaleinganges, als Vorbild orientalischer Baukunst erhalten geblieben. Im August 1404 lebte spanischer Gesandte Ruy Gonzales de Klavijo in Schachrisabz bei Timur und beschrieb ausführlich das Schloβ. Er schrieb, dass dieses Schloβ einen langgezogenen Eingang mit einem hohen Portal hatte. Weiter berichtet er, dass es im Hof des Schloβes ein groβer Obstgarten gab, ein schönes Wasserbecken und herrschte hier immer die Kühlheit. Klavijo bewunderte sich schöne Muster des Palastes und verglich mit Bauten in Paris.
Schachrisabz ist eine der wenigen Städte Usbekistans, wo sich einige Mausoleen Mittelalters an einem Ort konzentriert sind. Einer der solchen Komplexe ist Darus Saadat, bekannt ist Timursgruft, die als Mausoleum der Timuridendynastie vorgesehen war. Hier ruht die sterbliche Hülle vom Lieblingssohn Timurs Dschahangir, der 1375 im Alter von 22 Jahren gestorben wurde. Das Mausoleum Dschahangir gilt als ein der imposantesten Bauwerke dieses Komplexes, deren Kuppel auf die Höhe 18 m hebt. Das Frühbauwerk ist das Mausoleum Schamseddin Kulal, des geistlichen Vaters und eines der ersten Lehrer von Timur.
Das nächste Denkmal ist die Kok Gumbas – Moschee, die 1435 von Ulugbek auf dem Moscheenfundament des 11.-12. Jahrhunderts (Karachanidenzeit) aufgebaut wurde. Der Name bedeutet „blaue Kuppel“.
Schachrisabz besuchten die groβen Wissenschaftler und Dichter wie Navoi und Dschami. Hier lebte hervorragender Astronom Ulugbek.
Schachrisabz ist eine mekrwürdige Stadt, die in der antiken Zeiten entstand und spielte eine groβe Rolle in der Geschichte Zentralasiens.








